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Erwartungsvoll standen am 28.04.08 die 4. Klassen vor den Bussen, die sie zum Lernort Natur fahren sollten. Bei sonnigem Wetter freuten sich alle auf den Tag im Wald und die willkommene Abwechslung im Schulalltag. Mit Proviant in den Rucksäcken und einer Portion Neugier machten sie sich von Harsefeld auf den Weg nach Deinste. |
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In Deinste warteten schon zahlreiche Förster und Jäger auf die Feldbuschkinder. Zuerst wurden die Klassen in zwei Gruppen aufgeteilt und dann einem Förster zugeordnet, der die Schülerinnen und Schüler durch den Lernort Natur begleitete. Besonders beliebt waren auf Anhieb die Hunde, die die Förster mit sich führten. Es gab strahlende Gesichter, wenn der eigenen Gruppe ein Förster mit Hund als Begleitung zugeteilt wurde.
Nun ging es los, die Stationen des Lernortes Natur zu erkunden:
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An der ersten Station gab es große Plakate und Infotafeln, die die Tiere des Waldes zeigten. Es wurde erklärt, wie die Tiere heißen, wie sie leben, was sie bevorzugt fressen und welche Spuren sie im Wald hinterlassen. |
Besonders faszinierte ein großer Tisch mit Geweihen und Kieferknochen verschiedener Waldtiere. Diese durften nicht nur bestaunt, sondern auch angefasst und angemessen “untersucht” werden. |
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Die nächste Station zeigte in Beton abgedrückte Spuren von Waldtieren. Der Förster an dieser Station erzählte zunächst eine abenteuerliche Geschichte, wie die Spuren in den Beton kamen. Nach wenigen Minuten war allerdings klar, dass er sich sicher nicht mit Leckereien hinter einem Busch versteckt und die Tiere damit angelockt hatte.
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Rund um die heimischen Vögel drehte es sich an dieser Station: Mäusebussard, Specht, Waldkauz, Waldohreule, Kuckuck, Elster, Rabe,… Alle Tiere konnten hier als Präparationen bestaunt werden. |
Diese Station beschäftigte sich mit bekannten Baumarten wie Eiche, Buche, Birke und Ahorn. Rinde, Blätter, Samen und Früchte mussten dem richtigen Baum zugeteilt werden.
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Ein Landwirt aus Bargstedt befragte die Kinder über die Getreidesorten, die in Harsefeld und Umgebung angebaut werden. Auf einem Tisch konnten die Getreidesorten bestimmt und ihnen Produkte aus dem Supermarkt zugeordnet werden. |
Gab es Wartezeiten zwischen den einzelnen Stationen, erzählten die Förster aus ihrem Berufsalltag, zeigten Pflanzen am Wegesrand oder machten die Schüler und Schülerinnen unterwegs auf Besonderheiten des Waldes aufmerksam. Manche Gruppen kletterten auch auf einen Hochstuhl oder nutzten den „Abenteuerspielplatz” Wald. |
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Hier krochen die Kinder durch einen „Fuchsbau“.
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Was bedeuten die farblichen Kennzeichnungen an Baumstämmen? Wann und wozu werden eigentlich Bäume gefällt? Diese Informationen erhielten die Kinder an der nächsten Station. Schon von weitem machte der Förster mit viel Krach auf sich aufmerksam. Er demonstrierte die Arbeit mit einer Motorsäge. Er sägte von einem Baumstamm kleine Scheiben ab, die dann sogar als Souvenir mitgenommen werden konnten. |
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Zahlreiche präparierte Tiere konnten unter einer Zeltplane bestaunt werden. Herr Wichels erzählte viel Interessantes über Marder, Füchse, Hermeline, Hasen, Igel, Eichhörnchen und andere Waldbewohner. Er versuchte auch herauszufinden, ob die Schüler und Schülerinnen bisher gut aufgepasst hatten und stellte Fragen zu Tieren, über die sie schon an anderen Stationen etwas erfahren konnten. |
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| Die letzte Station des Lernortes Natur befand sich an einem kleinen Teich. Hier stand das Leben von Tieren in und an Gewässern im Vordergrund. Beeindruckt hat der Betreuer dieser Station durch das Nachahmen von Geräuschen, die Enten in verschiedenen Situationen von sich geben. |
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Außerdem durfte man Waldhörner ausprobieren. “Die funktionieren nur mit Hut”, hieß es. Tatsächlich brachten alle Kinder, die das Instrument mit Hut testeten laute Töne hervor. |
Vielen Dank an den Hegering Ohrensen, es war ein besonders schöner Schultag! |